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Die Sprachbildung

Die Sprache ist in verschiedenen Regionen des Gehirn abgespeichert. Die einzelnen Regionen sind miteinander vernetzt. Die Sprache bezeichnet die Planung und nicht das Artikulieren/ das Aussprechen der Gedanken. Im Gehirn erfolgt somit  die Umwandlung von Gedanken in Sprache. Bei dieser Umwandlung wird der Gedanken aber noch nicht "ausgesprochen".

Sprache bedeutet aber auch die Verarbeitung von gehörten Wörtern, Sätzen, Texten und Dialogen.

Man unterscheidet somit das Sprachverständnis und die Sprachproduktion. 

Bei dem Sprachverständnis werden Hörreize aufgenommen und verarbeitet. Zunächst muss man Wörter von Nichtwörter unterscheiden und den Sprachinput in Sätze und Wörter durchgliedern. Die Wörtern werden dann mit Einträgen im Lexikon im Gehirn verglichen und „verstanden“. 

Im Lexikon im Gehirn sind alle Wortarten abgespeichert. Wörter sind mit Merkmalen verknüpft und sind in Kategorien sortiert. Es sind hier die Wortbedeutungen abgespeichert. 

Um ein Wort abrufen zu können und Sprache zu produzieren, muss eine Idee und ein inneres Bild in Laute, Wörter und Sätze umgewandelt werden. Das Gehirn gibt hierfür komplexe Befehle. Es steuert und koordiniert hierdurch den Wortabruf, die Atmung, die Stimmgebung, die Artikulation und die Betonung.  

 

Zu den Störungen der Sprache zählen: 


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